Historie

Früher befand sich in den Hallen die Tuchweberei Thanscheidt, die Anfang der 60er Jahre stillgelegt wurde.

Ab ca. 1962 war auf diesem Gelände die Möbelfirma Rosing untergebracht, die aber ihre Lagerräume nach Gelsenkirchen verlegte.

 

"Schleiflack-Schlafzimmer, moderne, „leicht zu reinigende“ Anbau-Küchen mit Küppersbusch-Herd, Ledergarnituren – Rosing stattete viele Haushalte aus. 850 Mitarbeiter zählte das Unternehmen zu Spitzenzeiten, Filialen gab es in Essen, Wuppertal, Recklinghausen, Düsseldorf, Köln und Neuss."

  ( Quelle Foto: Kettwiger Museums- und Geschichtsfreunde e.V.  / Bürgermeister-Fiedler-Platz 1-3, 45219 Essen )

Die Elekktromotorenfabrik VEM / Dresden, ehemals Wittenbecher und Co., verlegte ca. 1977 Ihre Firmenräume von Essen nach Kettwig. Wittenbecher und Co., bauten völlig neu an der Ringstraße und lediglich das Verwaltungsgebäude erinnerte noch an vergangene Zeiten. Über 1,5 Millionen DM investierte das Unternehmen, das sich als selbständige und unabhängige Vertretung der Motorenwerke der DDR bezeichnete. Das damalige Ziegelsteingebäude enthielt mit dem Umbau seine glatte Fassade. Auch der Einsatz von Fenstern entstand

erst mit dem Bau einzelner Bürozugänge.

 

Das Unternehmen lieferte im Firmenverbund weltweit elektrische Antriebsausrüstungen, bestehend aus Transformatoren, Frequenzumrichtern und Stromrichtern, sowie Antriebe für Motoren. 

Während Halle K als Werkstatt für die Reparatur von Produktionsgütern genutzt wurde, diente Halle 1 als Warenlager mit mehreren Gängen und Hochregalen. Der Vorteil der Halle 1 lag darin, dass ganze LKW's in die Halle fahren konnten, um be- und entladen zu werden. Die Fahrzeuge gelangten über ein Rolltor am vorderen Haupteingang direkt in das Objekt. Erst 1982 folgte der Bau der Hallen 2 und 3, die für den Versandbereich und die Qualitätssicherung genutzt wurden.

2012 kaufte Boris Gooran das Grundstück und das Unternehmen GOORAN GmbH zog in Halle K + 1.